In einer Studie bei 9000 Studienteilnehmern wurde getestet, ob die Fortsetzung der gerinnungshemmenden Behandlung zu einer erhöhten Blutungsneigung bei Hauteingriffen führt. Erhielten die Patienten ein bzw. zwei Gerinnungshemmer konnte eine schwere Blutung bei 1,5 bzw. 1,18 % beobachtet werden. Ohne eine gerinnungshemmende Medikation wurde in 0,53 % eine Nachblutung beobachtet. Die Autoren der Studie kamen zu folgenden Empfehlungen: Die Behandlung mit einem Plättchenhemmer (ASS, Clopidogrel) sollte vor einem Hauteingriff nicht unterbrochen werden. Ist die Gabe von zwei Plättchenhemmer erforderlich, ist zu prüfen, ob der Eingriff auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann. Auch die Unterbrechung von sogenannten Vitamin K Antagonisten (Marcumar, Phenprocoumon) scheint nur dann in Erwägung gezogen werden zu müssen, wenn spontane Blutergüsse vom Patienten beobachtet werden. In diesem Falle sollte der gerinnunghemmende Effekt durch eine laborchemische Untersuchung überprüft werden. Die neuen, direkten oralen Antikoagulanzien können 24 h vor dem Eingriff abgesetzt und nach der Operation wieder eingenommen werden. (Quelle: JEADV 2017; online 19.1 2017)

 

 


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