Große Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass körperlich aktive Darmkrebspatienten mit einer Risikoreduktion der Gesamtsterblichkeit und der krebsspezifischen Sterblichkeit um bis zu 40 % rechnen können. Allerdings sollten die Betroffenen mindestens 150 min moderates Ausdauertraining oder 75 min Ausdauertraining plus zwei bis dreimal wöchentliches Krafttraining durchführen. Begründet werden die Effekte durch die verbesserte Organdurchblutung während der körperlichen Aktivität sowie durch die Verringerung von Glukose und Insulin durch das Training (die Tumorzellen haben einen hohen Bedarf an Glukose). Weiterhin ist zu beobachten, dass bei körperlicher Aktivität Tumorzellen vermehrt absterben. Dies wird durch die positive Einflussnahme der Bewegung auf das Immunsystem interpretiert. Übergewicht erhöht das Risiko für bösartige Tumoren. Während der Therapie der Krebspatienten lassen sich durch Bewegungsprogramme die Nebenwirkungen der Therapie reduzieren und die physische sowie psychische Situation der Betroffenen verbessern.
(Quellen: Cancer Causes Control 2008;19:1021-1029, Onkologe 2011; 17:898-905)

 

 


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